Jeden Tag von früh bis spät sind Experten für euch da um herauszufinden, wo ihr sicher abseits der Pisten Freeriden könnt. Für viele Leute ist der Lawinendienst eine sogenannte Black Box .Für jeden Tag eine Nachricht mit erneuten Wetter und Schnee -informationen. Ein wenig Einblick wie ein Lawinenlagebericht zustande kommt, schadet sicherlich nicht. Die meisten Lawinenwarndienste verwenden folgende Informationsquellen:
Beobachter halten sich auf einen bestimmten Ort auf, um das Gelände zu beobachten. Diese Information wird jeden Tag früh am Morgen und am Nachmittag / Abend der Lawinenwarndienste übergeben. Die Lawinenaktivität wird dann bis ins Detail berichtet: Hangneigung, Exposition, Größe, Schneehöhe, Neuschneemengen, Oberflächenreif. Und natürlich auch das Wetter: Bewölkung,Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind werden gemessen.
Jeder Lawinenwarndienst macht regelmäßig ein Schneeprofil und dieses findet meistens an festen Standorten statt. Es sind beide flache Stellen und Hänge. Durch das Graben eines Schneeprofils bekommt man eine Vorstellung von der Struktur der Schneedecke und eventuellen vorliegenden Schwachschichten.
Diese Stationen bestehen aus einer “Wind-Station " in der Regel steht diese auf einem Bergrücken in der Nähe von einem Berggipfel. So ist ein ungestörtes Windfeld messbar. Schneehöhe, Temperaturen in und auf der Schneedecke, Wind und Sonnenstrahlung werden im Halbstundentakt bemessen und an den Lawinenwarndienst weitergeleitet.
Wetter ist ein wichtiger Faktor, wenn es Lawinengefahr betrifft. Zusätzlich zu den Beobachtungen werden verschiedene Wettermodelle verwendet, um zuverlässige Prognosen zu machen.
Jeder, der in den Bergen unterwegs ist, kann eine Meldung machen von Lawinen, die er gesehen hat. Diese Information ist sehr wertvoll für den Lawinenwarndienst, weil es die "Löcher" im Netz sein können.
Neben den oben genannten Informationen, macht der Lawinenwarndienst selbstverständlich auch jeden Tag selbst Profile und Analysen.
Das Gefahrenpotential wird bestimmt durch:
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