Der Wert von Voraussagen


By meteomorris on 21 November 2015 · 0

2 Meter Neuschnee! Der Winter hat mittlerweile seinen Einzug genommen und jeder hat etwas darüber zu sagen. Das Internet meldet uns zum Beispiel dass wir nächste Woche mehr als 200 Zentimeter Neuschnee bekommen. Gut, ich liebe Neuschnee natürlich, aber für jetzt ist es viel wichtiger um Euch zu erklären wie solche Karten eigentlich zu Stande kommen. Dann versteht Ihr nämlich wie die Wetterzentrale und Meteociel ihre Info bekommen. Zwei interessante Internetseiten die viele Wetterkarten darstellen. Hier seht ihr 2 Karten die den totalen Niederschlag bis zu 10 Tage in der Zunkunft zeigen. Also für einen Zeitraum von 240 Stunden im voraus wird der ganze Schneefall als Voraussicht gezeigt.

Wetterzentrale
Wetterzentrale

Meteociel
Meteociel

Seit Heute ist die Luft viel kälter geworden und deshalb ist es nicht sehr komisch zu denken dass der erwartete Niederschlag jetzt auch in Schnee umgesetzt wird. In den Alpen ist es üblich um 1 mm Niederschlag zu konvertieren nach 1 Zentimeter Schnee. Oder mit anderen Worten die 230 - 274 Zentimeter Schnee auf der Karte werden mehr als 2 Meter Schnee. Ist es den wirklich so einfach?

Wie vorhersehbar ist das Wetter eigentlich?

Die digitalen Berechnungsmodelle können das Wetter erfolgreich voraussagen. Aber dieses sind besonders kurzfristige Vorhersagen. Die Zuverlässigkeit für zukünftige Voraussagen wird demnach immer weniger. Die unterstehende Graphik zeigt Euch im Prozentsatz wieviel Voraussagen tatsächlich richtig waren. Bei 5 täglichen Voraussagen, sind bereits 10% der Fälle fehlgeschlagen. Und wenn wir die nächsten 10 Tage in die Zukunft schauen, dann ist es sogar 50 % der Fälle so.

Darüber hinaus muss ich Euch sagen dass in der obigen Graphik vor allem Luftdruck Voraussagen dargestellt werden. Also wo die Hoch- und Tiefdruckgebieten sich in dem Moment aufhalten. Elemente wie Temperatur, Wind und Niederschlag werden hiervon erlangt. Eine sogenannte Meteo Fiktion sagen manche. Immer gut um darüber zu diskutieren.

Die Geschichte vom Schmetterling

Wie kann es bloss sein, dass die Modelle, trotz all dieser Schlauen Computer, so oft falsche Aussagen erstellen?
Nun, das hat mit der Messgenauigkeit zu tun. Eine Erwartung für morgen oder nächste Woche, berechnet mann durch Beobachtungen von heute. Diese Beobachtungen werden durch Wettermodelle berechnet und damit kommt eine neue Voraussage für Morgen heraus. Aber wenn die Wahrnehmung jetzt einmal verschmutzt ist, es kam zum Beispiel mal ein Schmetterling durch den Sensor, dann gibt es letztendlich ja auch unverlässliche Daten.

Langfristige Prognosen sind Futter zum Spekulieren

Langzeit Phantasien sind herrliche Themen beim Aprés Ski aber da unsere Freizeit ja sehr knapp ist, möchten wir diese nicht verschwenden um am falschen Moment auf dem falschen Berg zu sein.wePowder belästigt Euch deshalb nicht mit solcher Info und Vorraussagen. Wir erkundigen klare Fakten sodass Ihr eure sparsame Zeit benutzen könnt zum powdern! Darauf könnt ihr euch verlassen.


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