Japow Blog 2016 Teil 2


By TobyMcGreen on 17 January 2016 · 1

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Konichiwa

Nachdem Teil 1 bereits 1000 wörter verschlungen hat, ist es nun Zeit für Teil zwei meines Japow Blogs.

Tag 4 (15.01.) I believe I can fly

Diejenigen, die Teil 1 gelesen haben, werden sich daran erinnern, dass gestern mein bis dahin bester Skitag war. Aber eben nur bis dahin. Denn der heutige Tag hat alles nochmal in den Schatten gestellt! Es hat über Nacht nochmals (offiziel) 20cm Neuschnee gegeben. Ich könnte aber schwören es waren mindestens 30. Dies führte dazu, dass der Schnee heute so tief war, dass teilweise ein Schnorchel ziemlich hifreich gewesen wäre ;) Dazu hatten wir auch noch strahlend blauen Himmel. Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass es irgendwie noch besser geht. Jedenfalls muste ich vor lauter freude spontan anfangen zu Singen :) . Nach so viel Powder legen wir morgen erst mal einen Ruhetag ein und verlagern unser Quartier in die Innenstadt von Otaru. Von dort haben wir dann bessere Reisemöglichkeiten und sind nicht mehr auf ein Taxi angewiesen.

Etwas was wir heute gelernt haben ist, nimm immer genug Bargeld mit nach Japan, denn Geldautomaten gibt es oft nur in den Städten und auch dort funktionieren nur wenige mit Internationalen Karten. Die grössten Chancen hat man oft in grossen Einkaufscentren.

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Snorcheltime!
Snorcheltime!

Oyasumi!

Tag 5 (16.01.) Ein bischen Kultur

Heute verlagerten wir unser Quartier in ein Hotel in der Innenstadt von Otaru. Dabei lernten wir auch gleich etwas neues dazu. Scheinbar mögen es einige Taxifahrer nicht, wenn man sein Gepäck selbst im Taxi verstaut, da das sein Job ist. Unser heutiger Taxifahrer nam dies schienbar ziemlich ernst und war dem entsprechend etwas angepisst als wir unser Gepäck in den Kofferraum packten. Natürlich waren wir viel schneller als er es gewesen wäre. Schliesslich kannten wir diese Bauart von Taxi bereits und wussten genau was wo wie rein gehört damit der Kofferraumdeckel noch gerade so zu geht. Der Taxifahrer war trotzdem gekränkt und so versuchten wir ihn mit smalltalk über Skifahren und Frauen etwas aufzuheitern, was uns auch einigermassen gelang. Beim hotel angekommen verstauten wir unsere sachen im Gepäckraum und gingen eine Runde in die Stadt um die 4 Stunden bis zur Offiziellen Eincheckzeit zu überbrücken. Die engen gassen hier mit all den kleinen Restaurants und Ramschläden sind richtig Faszinierend. Natürlich musste ich aus einem der Ramschläden ein Souvenir haben. Eine Besonderheit in Japan sind auch die Getränkeautomaten in jeder Ecke, an denen man sogar Alkohol kaufen kann.

Ein Restaurant in der Innestadt
Ein Restaurant in der Innestadt

Die typischen Getränkeautomaten
Die typischen Getränkeautomaten

Mein Souvenir
Mein Souvenir

Später fanden wir eine wunderschöne Tempelanlage und begaben uns richtung Tempel. Wir hatten natürlich keine Ahnung wie man sich hier zu verhalten hat. Hinter einer Schiebetür war ein metallener Kasten mit dem wir weiter nichts anfangen konnten. Also suchten wir einen anderen Eingang und fanden diesen auch. Da sich im Eingangsraum ein Schuhregal befand, gingen wir davon aus, dass wir die Schuhe ausziehen sollten und taten dies auch. Im inneren dieses wunderschönen Tempel wurden wir Zeugen eines für uns merkwürdigen Gebetsrituals. Eine Dame öffnete die zuvor erwähnte Schiebetür, warf eine Münze in den Metallkasten und verbeugte sich. Danach schloss sie die Schiebetür und ging die Tempeltreppe runter um ein Gebet zu sprechen. Kurz darauf öffnete sie die Schiebetür erneut, warf wieder eine Münze rein und verbeugte sich abermals. Das ganze wiederholte sie mehrere male und war auch noch nicht fertig, als wir den Tempel wieder verliessen.

Tempelanlage
Tempelanlage

Das Innere des Tempels
Das Innere des Tempels

Auf dem Weg zurück ins Hotel machten wir noch Halt bei einem sehr kleinen Imbissstand mit äusserst leckerem Tempura (Fritierte Speisen) und zum schluss entdeckten wir noch ein für Japan typisches Parkhaus in dem die Autos wie in einem Regal eingelagert werden.

Heute Nacht sollen wieder um die 30cm Neuschnee fallen. Also werden wir morgen wohl wieder eine Schnorchel brauchen ;)

Oyasumi!

Tag 6 (17.01.) Wo ist der Schnee?

Nun, manchmal muss man selbst in Japan nach Powder suchen. Man wird aber meistens fündig. Doch seht selbst...

Und die Weisheit des Tages: Bislang war das günstigste Hotel in dem wir waren, gleichzeitig das beste. Auchtet auf gute Bewertungen und schaut euch vorallem die Bilder der Zimmer und Onsens an. Ein Japanisches Zimmer hat zwar seinen Charme, ist aber total ungemütlich wenn man am abend ein bischen ausspannen, videos schauen und bloggen will, da man auf dem Boden sitzt und schläft.

Oyasumi!

Tag 7 (18.01.) Eine fahrt ans Meer

Da es letzte nach keinen Neuschnee gab, entschieden wir uns, einen Ort zu suchen an dem wir direkt ans Meer fahren konnten, um ein paar gute Bilder einzufangen. Nach mehreren gescheiterten Versuchen wegen zu wenig Schnee, zu vielen Sträuchern oder ungewissem Rückweg, fanden wir dann schlussendlich ein geeignetes Plätzchen. Es waren zwar nur ein paar Schwünge, aber ich finde es war trotzdem ein einzigartiger Moment und die Bilder lassen sich auch Sehen.
Zum abschluss des Tages gingen wir noch auf den Mt. Tengu - der Hausberg von Otaru - für eine kleine Night Session. Die Aussicht auf die beleuchtete Stadt ist schlicht unglaublich!

Oyasumi!

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Eine Fahrt ans Meer
Eine Fahrt ans Meer

Weiter zu Teil 3=>

Comments


  • Ilona_Tirol
    Advanced
    Ilona_Tirol op 18 January 2016 · 15:03
    Wow, super Fotos und tolle Geschichte! Noch viel Spaß und be safe!

Reply

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