Review: Korua Apollo 56


By dr.Gear on 25 March 2016 · 0

Das Marketing von Korua ist eindeutig Superbooming. Bei wePowder kommt der Name regelmäßig vor.
Teil 2 in der Yearning for turning Reihe Und daran ist Dr. Gear sofort interessiert. Für noch keine 400 Euro wurde der Korua Apollo 56 gekauft. Aufgrund des guten Marketings waren die meisten Boards bereits, weg bevor die erste Schneeflocken sichtbar waren.

Innerhalb weniger Tage nach der Bestellung landete das Board erstmal auf dem Schreibtisch und es begann das große Warten auf dem Schnee. Die Geduld von Dr. Gear wurde auf die Probe gestellt. Er telefonierte regelmäßig mit Morris und die Mischung des Materials, ebenso wie der Shape und Layout des Boards wurden bis ins Detail besprochen. Letztendlich diskutierte man über den Preis.

Lass uns beim Start beginnen. Denn die Fragen kamen während des öffnen der Box auf. Ein schönes weißes Board im Stil von “ Apple” scheint uns an zu treffen, wie das ebenso schön eingewickelte Poster. Morris schaut sich den billigen Belag an. Warum so ein “ Apple “ Shape mit Poster versus ein günstigen Belag ? Die Diskussion dauerte immer und ewig, der Kampf war geboren. Denn offensichtlich kann man für einen solchen Preis nicht in einem guten Belag investieren, allerdings gibt es als “ extra “ trotzdem ein Poster.

Wenn dann endlich einmal der Schnee da ist machen wir uns auf die Beine. Dr. Gear ist mittlerweile halbwegs 80 kilo trotz seiner großen Füße. Morris dem entgegen ist trotz seines Alters mindestens 10 Kilo leichter, und mit kleineren Füssen ein wenig mehr “ normal - petite” zu nennen. Die asymmetrische Form gefällt uns beiden im backside Carving. Guter Float, die Nose ist flexibel und anderseits steif genug für schwierige, technische Lines im Schnee. Gut für Treeruns, und sowohl kleine als grosse Kurven sind genussvoll zu riden. Perfekter Radius, super Shape der für jeden Powderrider zwischen 65 und 90 Kilo geeignet ist. Genügend Kontrolle auf High Speed und damit wirklich mehr wie ein Allrounder. Ob Treeruns oder Big Turns. Die Wahl liegt bei dir.

Testing ist harte Arbeit
Testing ist harte Arbeit

Und dann zu den Feingefühligen Details: Dr. Gear ist sehr preisbewusst und Morris eher der Yolo Type. Naja er und sein Moss….. da ist der Referenz Standard auch mehr als hoch. Die Bamboo Dämpfung im Board fehlt ihm. Klar, ist ja auch zu verstehen.

Und dann wird es richtig kalt und winterlich. Wir sind noch keine 2 Tage am Boarden und da ist es vorbei mit dem smoothen riden. Der Base ist in der Nähe der Stahlkanten ausgetrocknet und weiss geworden. Die Kombination von Speed und Kälte ist weniger gut für Mister Korua Apollo 56. Das Board bremst völlig ab in den Kurven. Eine Runde Wachsen macht Morris für kurze Zeit wieder happy bevor er nach Kanada abreist. Bei einem kurzen Gepäck Crash im Flugzeug ist der Topsheet sofort beschädigt. Epoxy ist die Rettung.

Später in der Saison bemerken wir, dass kleine Felsen beim Riden tiefe Kratzer im Belag hinterlassen und damit ist unser Statement eindeutig. Der Korea 56 ist ein wirklich lässiges Board mit einen super Shape, jedoch hat man auf die falschen Teilen verzichtet. “ Bamboo Kern, sintered Base, besseren Topsheet und Sidewall” hätten vielleicht 100-150 Euro mehr gekostet, jedoch für noch viel mehr Spass beim Riden gesorgt, und die Lebensdauer des Brettels wesentlich verlängert. Damit einen Appell an den Korea Hersteller; in besseren Materialen zu investieren. Als 2es Board ist es wirklich ein gutes Board zum günstigen Preis. Jedoch als Haupt- Board aufgrund der mangelnden Materialen für jetzt keine ideale Wahl.


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