Japow Blog 2016 Teil 3


Par TobyMcGreen sur 21 janvier 2016 · 0

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Zeit für den 3. Teil meines Japow Blogs!

Tag 8 (19.01.) Der durchorganisierte Bus

Wir hatten zwar wieder 20 cm Neuschnee, doch diese waren teilweise stark vom Wind beeinträchtigt. Trotzdem liessen wir es uns nicht nehmen, erneut für ein paar Turns nach Kiroro zu fahren nachdem wir etwas länger geschlafen haben als sonst. Natürlich war es alles andere als schlecht, aber halt doch nicht ganz das, was wir uns aus den ersten Tagen gewohnt waren. Trotzdem hatten wir natürlich eine Menge Spass.

Findet Lorenzo
Findet Lorenzo

Ein wahres Schauspiel ist der Shuttlebus zwischen Kiroro und Otaru. Es ist nicht etwa so, dass man einfach einsteigen kann. Nein man muss sich einschreiben und der Oberst Leutnand liest kurz vor Abfahrt alle Namen einzeln, in einem köstlich Japanischen akzent runter und bestimmt somit die Reihenfolge, in der man einsteigen darf. Als "Lowinson" (Lorenzo) aufgerufen wird, dürfen auch wir einsteigen. Nachdem alle Namen runtergelesen wurden und alle eingestiegen sind, kommt der Oberst Leutnant in den Bus und zählt alle Fahrgäste noch zwei mal durch. Bei dem vielen Schnee könnte ja jemand auf der Treppe zum Bus verloren gegangen oder ausversehen ins Gepäckfach gestopft worden sein.
Der von mir so lieblich "Oberst Leutnant" gennante Typ lebte mehrere Jahre in Wengen und war dort laut eigenen Angaben Wander-Guide. Wozu auch immer man einen Wander-Guide braucht.

Der Oberst Leutnant ruft unsere Namen auf
Der Oberst Leutnant ruft unsere Namen auf

Oyasumi!

Tag 9 (20.01.) Ein erster Abschied

Tag 9 unserer Reise war nicht so erfreulich. Nach dem es in den letzten Tagen kaum Neuschnee gab, obwohl davon Meterweise vorausgesagt war, entschied sich Lorenzo die Reise frühzeitig abzubrechen. Er hat zuhause noch viele Dinge um die Ohren und will seine freien Tage lieber für unser nächstes Abenteuer aufsparen. Nun, ich konnte ihn nicht daran hindern und hatte Irgendwie auch vertändniss. Einen kurzen Augenblick habe ich sogar selbst mit dem Gedanken gespielt nach Hause zu gehen, habe diesen Gedanken aber schnell wieder über den Haufen geworfen. Ich bin schliesslich im schneereichsten Land der welt und nach vier Tagen ohne grossen Schneefall muss der grosse Dump bald kommen.

Drückt mir die Daumen!

Oyasumi!

Tag 10 (21.01.) Der unzuverlässige Wetterbericht

In Hokkaido kann man auf den Wetterbericht im Grossen und Ganzen pfeiffen. Als uns ein Halber Meter Schnee prognostiziert wurde hatten wir gar nichts und jetzt wo wir nur ein paar zentimeter erwarteten hat es einen halben Meter geschneit. Ich war heute MOrgen dementsprechend Happy und Lorenzo ziemlich angepisst (weil mittlerweile in Abu Dhabi)
Es war heute zwar nicht ganz mit Tag 3, geschweige denn mit Tag 4 zu vergleichen, aber es war auf jeden Fall Balsam für die Seele.

Back to normal
Back to normal

Was ich auf jeden Fall gelernt habe ist, in Hokkaido lässt der Schnee selten lange auf sich Warten und die Schneemengen in den Wetterberichten haben nicht viel mit der Realität zu tun. Sollte es also mal eine Zeit lang nicht gerade Schneien als hätte Frau Holle gekokst, steckt den kopf nicht in den Sand. Irgendwann wacht die alte Dame schon wieder auf und Schüttelt Ihre Kissen.

Oyasumi!

Tag 11 (22.01.) Auf nach Niseko

Dach dem ich nun eine ganze Wochen in Otaru bzw. Kiroro war war es heute wieder einmal an der Zeit in einen Zug zu steigen. So fuhr ich nach Niseko, wo ich bereits letztes Jahr zwei Wochen verbracht habe. Bevor ich jedoch in den Zug stieg machte ich wieder einmal eine für mich echt komische, japanische erfahrung. Ich wollte für meinen Bruder Wasabi kaufen, da dieser total darauf steht und es auf so ziemlich alles schmiert. Nach einigem suchen stiess ich in einem Gewürzregal auf etwas, dass zumindest aussah wie Wasabi. Um aber ganz sicher zu sein, wollte ich jemanden Fragen und entschied mich dazu einfach den nächsten Passanten zu Fragen. Als eine etwas ältere Dame auf mich zu lief lächelte ich sie freundlich an und wollte sie höflicht fragen. Doch brachte nicht mal das "excuse me" raus, schon drehte sie sich mit geschocktem Gesichtsausdruck um und rannte wie von der Tarantel gestochen davon. Ich hab echt keine ahnung was mit der los war. Bislang hatte ich einen sehr offenen und hilfsbereiten EIndruck von den Japanern. Um weiteren ärger zu vermeiden suchte ich nun jemanden vom Verkaufspersonal.

Morgen mache ich mit Kohei, einem Japanischen Guide der lange in St. Anton geguided hat, eine Tour in NIseko.

Habt ihr übrigens gewusst, dass es weisse Cola gibt? Also ich nicht!

Weisse Cola
Weisse Cola

Weiter zu Teil 4=>


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