Freeride Eldorado Les Diablerets


Par TobyMcGreen sur 19 février 2016 · 0

Tief in den Vadtländer Alpen in der Schweiz versteckt sich eine wahre Perle für eingefleischte Freerider. Les DIablerets und im Besonderen der Sektor Glacier 3000. Es gibt einige Faktoren die dieses gebiet zu einem der besten Freeride Gebieten macht. Aber achtung! Wannabees sollten sich von diesem Ort fern halten.

Die Lage

Das Skigebiet Les Diablerets hat eine ideale Lage. Es bekommt bei fast allen Wetterlagen Schnee ab. Egal ob Nord-, West- oder Südstau. Am meisten fällt jedoch bei West oder Nordstau. Durch seinen Standort tief im Tal werden viele Touristen von Skigebieten wie Leysin oder Gstaad abgefangen. Dadurch werden Warteschlangen minimiert, wenn nicht sogar eliminiert. Les Dieblerets Glacier 3000 ist vom Flughafen Genf in 1,5 Stunden zu erreichen.

Anfahrt von Genf
Anfahrt von Genf

Die Infrastruktur

Der Sektor Glacier 3000 ist eigentlich ein reines Freeride gebiet. Es gibt zwar auf dem Gletscher ein paar Pisten, aber diese vermögen nicht wirklich viele Leute auf den Berg zu locken. Dafür gibt es eine Abfahrt die zwar gesichert, aber nicht Präpariert wird. Das bedeutet sicheres powderriden in einem weitläufigen Gelände. Auf den Gipfel auf 3000m gelangt man mit nur Zwei Luftseilbahnen in etwa 20 minuten.

Das Gelände

Nun kommen wir zu dem Punkt, welcher das Gebiet so besonders macht. Neben der gesicherten Freerideabfahrt gibt es zahlreiche Varianten und eine ist besser als die anderen. Les Dieblerets bedeutet die Täuflischen. Warum das so ist wird einem schnell klar.

Variante 1: Von der Bergstation geht es unter der Luftseilbahn ins Tal. Dazu nimmt man den Aufzug zum aussichtspunkt und schwingt sich über das Geländer. Der erste Hang ist ca. 35° steil und teilweise eisig. Hier heisst es vorsicht walten lassen. Danach muss man sich links halten und zwar so lange, bis man unter der Seilbahn des unteren Sektors ist. Von hier aus hat man freie Wahl. Durch ein steiles Couloir oder durch den Wald. Die Abfahrt endet direkt bei der Talstation und man muss keinen einzigen Meter laufen.

Oberer Teil der Variante 1
Oberer Teil der Variante 1

Variante 2:
Von der Bergstation folgt man der Piste neben dem Sessellift. am Ende der Piste traversiert man richtung Osten bis man fast oberhalb der Mittelstation der Luftseilbahn ist. Nun führt ein 35° steiler Hang in die erste variante hinein.

Übergang von Variante 2 in Variante 1
Übergang von Variante 2 in Variante 1

Variante 3:
Von der Bergstation folgt man der Piste richtung Westen auf dem Grat. Vom Grat aus geht es in einen 35° steilen Nordwest Hang. Hier muss man sich dann rechts halten. Es gibt auch Spuren die sich links halten aber achtung! Das sind abfahrten mit Abseilstellen. am Ende der Abfahrt ist ein steiler und enger Waldweg. Mit zu langen Skis wirds hier ungemütlich. zum schluss führt ein flacher Weg zurück ins Dorf von Les Diablerets. Von hier aus wird ein Bus benötigt um zurück zur Talstation zu gelangen, daher ist diese Abfahrt als Tagesabschluss zu empfehlen.

Oberer Teil der Variante 3
Oberer Teil der Variante 3

Unterer Teil der Variante 3
Unterer Teil der Variante 3

Variante 4:
Vom Gipfel geht es richtung Westen zum Skilift. Oben am Skilift angekommen geht es in den Nordost hang. Es kann sein, dass hier ein Sprung notwendig ist. Danach muss man sich links halten und gelangt bald in de Route von Variante 3.

Variante 4
Variante 4

All diese Varianten haben eines gemeinsam. Sie sind durchsetzt von hohen Klippen. Daher erfordern sie eine gute Orientierung und einschätzung der Lawinensituation. Kommst du hier in eine Lawine, kannst du deine Ausrüstung vergessen, denn du wirst mit grosser Wahrscheinlichkeit über eine Klippe gezogen. Lawinengefahr höher als 2? Don't go! Keine Erfahrung im einschätzen von Schnee und Gelände? Don't go! Folgt auch nicht einfach vorhandenen spuren, denn diese können zu Abseilstellen führen und sind noch lange kein Schutz vor Lawinen.

Der Schnee

Dank seiner nördlichen Orientierung und der Höhe von 3000m ist der Schnee meistens top und bleibt auch lange gut. Allerdings kann der teilweise starke Wind die Schneequalität beeinflussen. Da das gelände sehr selektiv ist, bleiben Freshies oft länger liegen als sonst wo.

Fazit

Ein geniales Gebiet mit atemberaubendem Gelände. Aber mit vorsicht zu geniessen!


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