10 Kniffe für dein Earn-Your-Turn Abenteuer Teil2


Par Willi sur 16 mars 2016 · 0

Hier gehts zu Teil1 des Artikels, in dem ich einige Kniffe zeig, die den Aufstieg deutlich angenehmer machen, aber kaum in einem Buch zu finden sind.

No.6 Schnürsystem vom Skiinnenschuh nutzen und gute Socken nehmen

Blasen entstehen wenn etwas dauerhaft über die Haut reibt. Skischuhe muss man öffnen um die für den Aufstieg notwendige Beweglichkeit zu ermöglichen. Lose schuhe bedeuten aber auch gleichzeitig viel Reibung. Viele Aufstiegstaugliche Skischuhe haben am Innenschuh ein Schnürsystem. Das ist die Antwort Gegen die Reibung und damit gegen Blasen am Fuß. Wenn das noch nicht reicht, oder wenn man kein Schnürsystem hat, kann man sich noch spezielle Skisocken holen. Diese basieren auf dem Kompressionsprinzip. Sie liegen sehr eng an und verhindern damit, dass die Socken auf der Haut reiben. Das funktioniert wirklich! Gleichzeitig soll die Kompression die Durchblutung fördern und unsere Füße damit wärmer bleiben und nicht so schnell ermüden. Ich würde den Effekt jetzt nicht ausschließen, merklich war er jetzt aber nicht. Blasenfreie Füße sind aber einiges Wert, muss es einem auch bei dem Preis ;) Netter Nebeneffekt: Die Merinowolle sorgt für weniger Gestank abends in der Hütte.

No.7 Medizinisches Tape und Blasenpflaster dabei haben

Helfen die Tipps aus Punkt 6 nichts, müssen Blasenpflaster rann. Diese Dinger wirken Wunder! Ich hatte auf einer 7 tägigen Zelttour durch die Berge gleich am ersten Tag eine über fünf Mark große Blase unter meinem Fuß. Das war schon unangenehm und die Tour machte nicht mehr viel Spaß. Blasenpflaster drauf und es war als wäre nie etwas gewesen – unglaublich! Damit die Dinger auch schön da bleiben wo sie sein sollen, empfiehlt es sich sie mit ein wenig medizinischem Tape zu fixieren. Dieses ist elastisch und passt sich dem Körper an. Das Tape kann man auch super zu Prävention von Blasen einsetzen, oder für wenn dein Kollege zu laut schnarcht...

No.8 Notfallreperaturset

Kleine Dinge können deine groß angelegte Tour vermasseln. Die Felle kleben plötzlich nicht mehr, der Bügel am Fell reißt ab, eine Skischuhschnalle bricht, der Schultergurt deines Rucksacks reißt, dein Jackenreißverschluss gibt den Geist auf. All diese Defekte kannst du mit ein Paar einfachen, kleinen, leichten Dingen notdürftig reparieren. Pack eine Zip-Lock-Tüte mit ein wenig Ducktape, Nadel & festen Faden, ein Paar Sicherheitsnadeln, Blumendraht aus dem Baumarkt, ein Paar stabile Kabelbinder. Außerdem bist du dann nach deinem ersten Einsatz fortan an als McGyver bekannt.

Hier möchte man nicht plötzlich ohne Skier laufen müssen...
Hier möchte man nicht plötzlich ohne Skier laufen müssen...

No.9 Halte dich an die „Ein-Gegenstand-pro-Tasche“ Policy

Ich habe einen Bekannten, der meint er verliere auf jeder längeren Tour ein Ausrüstungsstück. Als wir letzte Woche zusammen auf Tour waren, war es ein dünner Handschuh...
Gewöhn dir an möglichst nur ein Gegenstand pro Tasche bei dir zuhaben. In meine rechte Hosentasche kommt mein Handy, in die linke mein Brillenputztuch. Die rechte Jackentasche ist für meine Handschuh reserviert und in der linken habe ich ein paar Snacks. Wenn du zu viele Dinge auf einmal in der Tasche hast, wirst du beim herausziehen unweigerlich irgendwann etwas verlieren. Hoffentlich ist es nicht dein Autoschlüssel ;)

No.10 Spezieller Trick zum Schnee von den Skiern klopfen

Besonders bei breiten Skiern und pudrigem Schnee ist es extrem erleichternd ab und zu den Schnee von den Skiern zu klopfen. Neben dem Gewicht der Skier, Bindungen und Skischuhen schleppt man sonst locker nochmal ein Paar Pfund mit. Jetzt kann man hart Auftreten, oder das Tail des Skis auf den Boden hauen und damit die Spitze des Skies in die Luft katapultieren. Leider landet bei den Methoden doch immer wieder der meiste Schnee auf den Skiern. Super elegant und Zeugnis seines Profistatus ist folgende Methode:

Erfordert etwas Übung, ist aber wirkungsvoll
Erfordert etwas Übung, ist aber wirkungsvoll

Der zweite Ski wird zur selben Seite gehoben, so dass man besser mit dem Stock herankommt
Der zweite Ski wird zur selben Seite gehoben, so dass man besser mit dem Stock herankommt

Du drehst deinen Stock und klopfst mit dem Griff seitlich gegen deinen schräg angehobenen Ski. Damit fällt der Schnee seitlich vom Ski und du kannst wieder befreit weiterlaufen. Aber Achtung, Carbonstöcken brechen bei solchen Aktionen auch gern mal. Gerade letzte Woche ist uns das passiert, als mein Bekannter in Westenlook seinen Carbonstock an seinem Ski zerbrach, nachdem er auch seinen Handschuh verloren hatte. Zum Glück konnten wir den Teleskopstock mit etwas Ducktape notdürftig wieder nutzbar machen und wir konnten uns weiter stollend blasen holen...

Carpe Shreddem

Willi


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