Überblick: Lawinengefahr in den Alpen mäßig bis erheblich


Par meteomorris sur 7 février 2018 · 0

Hier ist der Überblick über die Lawinengefahr in den Alpen (6. Woche des Jahres). In weiten Teilen der Alpen herrscht mäßige Lawinengefahr (Stufe 2 von 5). Laut den regionalen Lawinenwarndiensten ist die Gefahr in den Regionen, die während PowderAlarm #13 und #14 mit Schnee überschüttet wurden, noch erheblich, die Gefahr von Auslösung eines Triebschneepaketes (Schneebrett) besteht. Denkt daran, dass diese Gefahr nicht sichtbar ist!

Auf die Informationen aus dem Lawinenlagebericht könnt ihr nicht verzichten, wenn ihr abseits der Pisten fahren wollt. Neben der aktuellen Gefahrenstufe beinhaltet der ausführliche Bericht eine Vielzahl nützlicher und notwendiger Informationen. Unten findet ihr einen Gesamtüberblick über die aktuelle Gefahrenlage der gesamten Alpen. Weiter unten findet ihr eine Liste mit Links zu den einzelnen Seiten der jeweiligen Lawinenwarndienste. Wenn ihr eine Erklärung zu den Symbolen und der Gefahrenskala benötigt, dann findet ihr sie hier.

Wöchentlich erhaltet ihr auf wePowder einen Überblick über die Lawinensituation in den Alpen. Grundlage dafür sind die Daten der jeweiligen Lageberichte. Dieser Überblick ist unvollständig, ihr könnt euch damit aber einen guten Überblick über die Lawinengefahr verschaffen. Wir legen euch sehr ans Herz euch den gesamten regionalen Lagebericht gründlich durchzulesen.

Powder beginnt mit dem notwendigen Wissen

Abseits der Pisten Skifahren und Snowboarden ist eine Sportart, die mit großen Risiken verbunden ist. Nur wer die Gefahren kennt kann auch gute Entscheidungen treffen. Alles beginnt mit dem entsprechenden Wissen. Am Anfang lernt ihr was ihr alles nicht tun dürft, doch je mehr Erfahrung ihr gewinnt, desto näher gelangt ihr an den Punkt, an dem ihr die Momente des Winters erkennt, in denen auch steilere Lines möglich sind. Wenn ihr euch gut genug auskennt, dann fahrt ihr erst in den Bäumen und nur wenige Tage darauf große offene Hänge. Wenn ihr über das notwendige Wissen verfügt und immer dazu lernt, dann erkennt ihr irgendwann wo ihr wann auf keinen Fall abseits der Pisten fahren wollt. Ihr lernt aber auch euer Risiko zu minimieren und trotzdem großen Spaß dabei haben könnt. Darum habe wir uns auch mit Atomic und Salomon zusammengetan, um die Mountain Academy zu entwickeln. So könnt ihr das Beste aus eurem Powdertag herausholen und am Abend trotzdem gesund mit euren Powder-Buddies den Abend bei Bier und Lachen ausklingen lassen.

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Vorwiegend mäßige, gebietsweise erhebliche Lawinengefahr

Im vergangenen Monat gab es sehr große Lawinengefahr in den Alpen. Einige große Stürme sorgten für einen Anstieg der Lawinengefahr auf sehr groß und für eine Schneedecke, die auf 2000 m Höhe so dick (oder sogar dicker) ist wie im Lawinenwinter 1999. Mittlerweile hat sich die Schneedecke gesetzt und konnte sich stabilisieren. Die Experten können die Probleme und Gefahren im Zusammenhang mit der Schneedecke gut erkennen. Einzige Ausnahme ist die Schicht aus Altschnee in Alpe Adria. Die Gefahr ist mit dem Auge nicht zu erkennen, das gilt auch für Experten.

Die Karte unten sollte euch nicht zu voreiligen Schlüssen verleiten. Die Karte hilft euch aber dabei einen Überblick der Situation in den Alpen zu erlangen. Es ist immer notwendig den aktuellen und regionalen Lagebericht der Lawinenwarndienste zu lesen. Die direkten Links findet ihr unten, oder auf den jeweiligen Seiten der Skigebiete auf wePowder.

Wochenende: Mischung aus Sonne und Wolken, ab Sonntag ein neuer Sturm

Das Wetter in den Alpen ist relativ mild, bei einer Mischung aus Sonne und Wolken. Auf den höchsten Gipfeln scheint die Sonne am regelmäßigsten, während sich die Wolken in den Tälern sammeln. Hin und wieder kommen ein paar Flocken herunter und es ist ziemlich kalt. Es gibt kaum Veränderungen der Luft, daher wird sich an der Lawinengefahr auch bis Sonntag nur wenig ändern. Zum Ausklang des Wochenendes kündigt sich ein neuer Sturm an. Wenn neuer Schnee fällt und der Wind aufkommt, steigt auch die Lawinengefahr wieder an. Je nach Region findet ihr hier die häufigsten Probleme in der Schneedecke, sortiert nach Regionen:

Westalpen

In der letzten Woche konnte sich die Schneedecke in den Westalpen weiter gut stabilisieren. Gleitschnee ist kaum mehr ein Problem, wenn dann nur auf sonnenbeschienenen Hängen. In den französischen Südalpen besteht weiterhin eine erhebliche Gefahr von Schneebrett-Lawinen (aufgrund des Sturms zum Wochenanfang). In den angrenzenden Regionen der französischen Nordalpen gibt es noch Triebschnee. Die größten Gefahren im Moment:

  • Schneebrettlawinen

Links zu den regionalen Lawinenwarndiensten:

Wichtig: Die Website von Météo France macht oft Schwierigkeiten und die Links funktionieren nicht immer. Daran können wir leider nicht ändern.

Nordalpen

In der vergangenen Woche konnte sich die Schneedecke auch in den Nordalpen besser stabilisieren. Ein Sturm sorgte für viel Schnee in den Hohen Tauern und Föhn in den Nordalpen. Die Mischung aus Neuschnee und Föhn sorgte für Schneeverfrachtungen. Die größten Gefahren im Moment:

  • Schneebrettlawinen
  • Selten Gleitschneelawinen

Links zu den regionalen Lawinenwarndiensten:

Westliche Südalpen

Anfang der Woche mussten wie westlichen Südalpen noch einen Sturm verarbeiten. Besonders im Süden gab es sehr viel Neuschnee. Mittlerweile konnte sich der Schnee langsam setzen. Besonders im südlichen Piemont sorgten die Schneefälle für erhebliche (Stufe 3 von 5) Lawinengefahr. Die Mischung Schnee und Wind sorgte auch hier für Treibschnee. Die größten Gefahren im Moment:

  • Schneebrettlawinen

Links zu den regionalen Lawinenwarndiensten:

Östliche Südalpen

Die östlichen Südalpen hatten es in dieser Woche gleich mit zwei Stürmen zu tun. Besonders in Alpe Adria (siehe Absatz weiter unten) haben diese Stürme für sehr viel Schnee gesorgt. Der Schnee konnte sich sezten. Die größten Probleme:

  • Schneebrettlawinen

Links zu den regionalen Lawinenwarndiensten:

Alpe Adria

Letzte Woche hat es dort geschneit ohne Ende. Tief in der Schneedecke gibt es noch eine Schwachschicht, die durch das Gewicht eines einzelnen Skifahrers oder Snowboarder, oder auch durch das Gewicht der Schneedecke, gestört werden kann. Diese Gefahr ist mit dem Auge nicht zu erkennen! Die größten Gefahren:

  • Schneebrettlawinen
  • Schwachschicht tief in der Schneedecke

Links zu den regionalen Lawinenwarndiensten:


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