Freeride-communities - Hier werden Träume real


Door Willi op 11 februari 2016 · 0

### Der fehlende Link zwischen Traum und Realität

OK, wir haben die Technologie um genau vorherzubestimmen wo und wann der Pulver fällt. Wir haben spontane und flexible Zugänglichkeit zu Bus, Bahn, Flugzeug und teilweise auch Autos oder Wohnmobile. Und trotzdem fehlt den meisten von uns etwas um sich tatsächlich auf die Reise zu machen. Es scheint vielen von uns noch so unmöglich, dass Tage wie diese in dem Video für einen selbst Realität sein können. Noch vor 10 Jahren war es auch einigen wenigen einheimischen Cracks, oder Experten vorbehalten solchen Traumschnee zu erleben. Diese Hemmschwelle nimmt zu je weiter man sich von den Bergen entfernt.

Oben im Norden z.B. kommt man einfach nicht darauf jemanden zu fragen, ob er spontan für ein Paar Tage mit zum Freeriden in die Alpen will. Die Wahrscheinlichkeit ist einfach zu gering. Und doch lasst mich euch sagen, die Kerngruppe in diesem Video ist aus Hamburg losgefahren, um für drei Tage mit Freunden aus dem Süden den Traumschnee zufahren...

Wir sind größtenteils auch nur normale Durchschnittsbürger, haben normale Jobs, sind t.w. Verheiratet. Was wir aber haben, ist eine Community.

Hier werden Träume zur Realität
Hier werden Träume zur Realität

Unsere Communities

Und das ist das fehlende Glied, der Sprung von Traum zu Realität. In Communities gibt es Leute, die genug Know-How haben um alleine Touren zu unternehmen, denen man sich anschließen kann. In Communities kann man von einander lernen. In Communities kommt man überhaupt erst auf konkrete Ideen wirklich auch mal spontan loszufahren. Selbst wenn man ein Paar Powderbuddies hat - wie oft kommt es vor, dass wirklich auch jemand spontan genug Zeit hat, um einen Powderalarm zu jagen?

Natürlich gibt es unzählige Angebote von Reiseunternehmen, Vereinen und Clubs von Freeridereisen. Sie alle haben allerdings ein Problem: Das Datum ist fix! Und da gehört schon eine große Portion Glück dazu den Traumschnee zu erwischen, wie wir ihn aus den Filmen kennen. Denn ja, es ist möglich regelmäßig in den Alpen Schnee zu durchpflügen, bei dem man manchmal gerne eine Schnorchel hätte...

Damit ihr wisst, wo ihr ansetzen könnt, bringe ich mal ein bisschen Licht in die Freerideszene 2.0 in Deutschland:

go-shred

go-shred ist eine große Facebook-Gruppe in Süddeutschland, in der es hauptsächlich um Mitfahrgelegenheiten und dem Finden von Powderbuddies geht. Sie sind inzwischen 5700 Mann stark.

Freeride Ski Montafon, Skitouren Vorarlberg

Die 400 Mann starke Facebook-Gruppe FSM-SV organisiert sich um Gleichgesinnte mit dem Ziel Montafon und Vorarlberg zusammen zubringen. Es geht dabei vor allem ums Freeriden und Skitouren gehen. Es ist aber mehr als eine bloße Mitfahrgelegenheitsplattform.

Ski Touring together

Ski Touring together ist mit 1200 Mann schon etwas größer, ist aber auf Wintertouren jeglicher Art in Südbayern spezialisiert. Es wird Skitouren gegangen, Splittboardtouren werden unternommen und auch Schneeschuhtouren. Auch hier geht es nicht nur um die bloße Mitfahrgelegenheit.

mount2gether

Bei der 5500 Mann großen Facebook-Gruppe mount2gether geht es darum Berge zu besteigen, auf welche Art auch immer. Hochtouren, Klettern, Bergsteigen, Mountainbike, Wandern aber auch Skitouren stehen auf dem Programm. Im Winter steht dann das Thema Skitouren im Vordergrund, was die Gruppe für uns interessant macht.

Fischkoppriding

Wer Tiefschneesüchtig ist und im Norden lebt kommt nicht um die kleine Facebook-Gruppe Fischkoppriding umher. Die 300 Fischköppe haben viel Zeit sich theoretisch mit der Thematik zu befassen, wo sich regelmäßig heiße und hochinteressante Diskussionen entfalten. Es gibt einen Stammtisch, Workshops und Lawinenkurse. Eine Wer-ist-wann-wo-Karte ist vorhanden und die Nordlichter sind verrückt genug um zu den besten Powderalarmen für ein langes Wochenende in die Alpen oder manchmal auch nach Skandinavien zufahren.

LineHunters

LineHunters ist eine unabhängige soziale Plattform auf der es vor allem eine gute Datenbank an Freeridespots mit detaillierten Beschreibung und Bewertung gibt. Auf der Facebook-ähnlichen Blog-Seite werden vor allem Videoclips geteilt. Es gibt sicherlich einige interessante Leute auf der Plattform, die für das Freeriden leben. Aber es braucht denke ich ein wenig Zeit um sich auf der Plattform zurecht zufinden.

Die (teuren) Alternativen

Wer genug Geld hat könnte sich natürlich auch spontan einen Guide nehmen. Dafür kann man einfach die lokalen Bergschulen anrufen, oder sich auf eine elegantere Weise über Check Yeti den optimalen Guide auswählen. Hier kann man nach Ort, Zeit, Aktivität und Sprache filtern. Anhand von Bewertungen und Preisvergleichen, kann man seinen Geldbeutel schonen und das beste Erlebnis am Berg buchen.

Wer gerne direkt zu einer Bergschule möchte bekommt hier noch ein Paar Empfehlungen für besonders interessante Freeridebergschulen.

Von nix kommt nix, tretet ein in die Freeridewelt 2.0 und eure kühnsten Powderträume werden wahr ;)

Over and out,

Willi


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